Die Oboe und das Englisch Horn


Die Oboe und das Englisch Horn gehören zur Familie der Holzblasinstrumente.
Der Ton wird mit einem Rohr (Mundstück) erzeugt, das wie bei einem Fagott stark zusammengepresst werden muss. Es besteht aus zwei Holzplättchen die zusammengebunden werden. So entsteht eine Art Rohr, dass vor Spielbeginn eingeweicht wird. So kann der / die Spieler/in die beiden Plättchen zusammenpressen und hindurchblasen. Es entsteht eine Vibration und damit ein Ton. Die Luft gelangt nun in eine Holzröhre (wie bei einer Flöte auch) und wird mittels Klappen früher oder später aus dem Rohr geleitet. Je später, also umso länger der Luftweg ist, umso tiefer wird der Ton.
Die Oboe klingt recht theatralisch. Wenn man an Schlangenbeschwörer denkt, denkt man automatisch auch an den Klang einer Oboe. Sie kann quitschend, beschwörend und bestimmt aber auch lieblich klingen.
Das Englisch Horn ist eine tiefere Variante der Oboe und liegt eine Quinte tiefer. Bei ihr wird das Rohr nicht direkt an das Instrument angebracht, sondern hat ein sog. S-Rohr als Verbindungsstück. Damit ist der Weg der Luft länger, und somit klingt das ganze Instrument tiefer. Aber auch das Instrument selber hat eine kleine Veränderung: Es endet nicht in einem Trichter, sondern in einem birnenförmigen Schallbecher (´Liebesfuß´). So klingt der Ton viel gedeckter, wärmer, elegischer und weniger schnarrend.
Das Englisch Horn oder auch Englischhorn hat nichts mit dem Blechblasinstrument zu tun. Es gibt viele Theorien, wie der Name genau entstanden ist. Im Französischem hieß es zu erst cor anglé (abgewinkeltes Horn) der Name entwickelte sich schließlich zu cor anglais („englisches Horn“).
Sowohl die Oboe als auch das Englisch Horn sind seit der Barockzeit beliebte Soloinstrumente und gehören zu jedem Symphonie und Blasorchester dazu.


Kommentar erstellen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ein Gedanke zu “Die Oboe und das Englisch Horn