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Das Tamburin (Affiliate-Link)¹ ist ein handliches, extrem vielseitiges Percussionsinstrument. Es ist eine faszinierende akustische Mischung aus Rahmentrommel (Membranophon) und Metallschellen (Idiophon).
Physik und Bauweise
- Der Holzrahmen: Eine flache Zarge (aus Buche oder Ahorn) ist einseitig mit einem Natur- oder Kunststofffell bespannt.
- Die Metallschellen (Jingles): In Aussparungen des Rahmens sitzen paarweise kleine Metallscheiben auf Stahlstiften.
- Tonerzeugung: Das Schütteln oder Anschlagen bringt die Schellen zum Klingen, während der Schlag auf das Fell einen warmen, dumpfen Trommelton beisteuert.
- Der Daumenwirbel: Eine klassische Orchestertechnik, bei der ein feuchter Daumen über den Fellrand reibt, um ein kontinuierliches, feines Schwirren der Schellen zu erzeugen.
Geschichte
- Pop-Ära: In den 1960er- und 70er-Jahren (The Beatles, Queen, Oasis) wurde sie zur ultimativen Geheimwaffe im Tonstudio, um Refrains zusätzliche Brillanz zu verleihen.
- Altertum: Ähnliche Rahmentrommeln sind seit über 3000 Jahren im Alten Ägypten, Babylon und Griechenland bekannt (oft bei Tänzen und Rituellen).
- Mittelalter: Gelangte als „baskische Trommel (Affiliate-Link)¹“ nach Europa. Im 18. Jahrhundert nahm Mozart sie in die Klassik auf.
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