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Xylophon (Affiliate-Link)¹ und Marimbaphon sind die bekanntesten Vertreter der Stabspiele (Mallet-Instrumente). Sie gehören zur Familie der Schlagidiophone (Selbstklinger), bei denen Holzstäbe chromatisch wie eine Klaviatur (Affiliate-Link)¹ angeordnet sind.
Das Xylophon
- Klang und Register: Kompakter gebaut, fokussiert auf die höheren Register. Es erzeugt einen extrem hellen, harten, spitzen und durchdringenden Klang mit kurzem Nachhall.
- Material: Die Stäbe bestehen aus extrem hartem Holz (z. B. Palisander) oder synthetischen Verbundstoffen.
- Schlägel: Es wird mit harten Schlägeln (aus Kunststoff, Holz oder Gummi) gespielt, um den perkussiven, knackigen Charakter zu betonen.
Das Marimbaphon (Marimba)
- Klang und Register: Um ein Vielfaches größer und tiefer. Sie hat einen ungemein warmen, vollen, runden und dunklen Klang.
- Resonanzröhren: Unter den breiten Holzstäben (oft aus feinstem Honduras-Palisander) hängen riesige, senkrechte Metallröhren als physikalische Verstärker, die bis in den Tiefbass reichen.
- Spieltechnik: Gespielt mit weichen, mit Wolle oder Garn umwickelten Schlägeln. Virtuosen beherrschen die Technik, vier Schlägel gleichzeitig (zwei pro Hand) zu halten, um komplexe, vielstimmige Akkorde (Affiliate-Link)¹ zu spielen.
Verwendung
Beide Instrumente haben sich längst von reinen Orchester-Ergänzungen zu hochvirtuosen Soloinstrumenten in Klassik, Jazz und zeitgenössischer Musik entwickelt.
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