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Das Akkordeon (Affiliate-Link)¹ ist ein vielseitiges und mobiles Handzuginstrument, das die harmonische Dichte einer Orgel (Affiliate-Link)¹ mit der dynamischen Emotionalität eines Streichinstruments verbindet.
Physik und Tonerzeugung
- Aerophon: Systematisch gehört es zu den Unterbrechungs-Aerophonen.
- Die Stimmzungen: Beim Drücken einer Taste/Knopfs öffnet sich ein Ventil. Durch das Ziehen oder Drücken des Balgs (die „Lunge“ des Instruments) strömt Luft an winzigen, freischwingenden Metallzungen vorbei und bringt diese zum Schwingen.
- Dynamik: Durch den variablen Zug am Balg lässt sich die Lautstärke absolut stufenlos und ausdrucksstark steuern.
Aufbau (Diskant und Bass)
- Rechte Seite (Diskant): Beim Piano-Akkordeon (Affiliate-Link)¹ eine klassische Klaviertastatur für die Melodieführung.
- Linke Seite (Bass): Ein Raster aus Knöpfen. Neben einzelnen Basstönen löst eine komplexe Mechanik hier auf Knopfdruck ganze Akkorde (Affiliate-Link)¹ (Dreiklänge (Affiliate-Link)¹, Septakkorde) aus – daher der Name „Akkordeon (Affiliate-Link)¹“.
Geschichte
- Verwendung: Es prägte weltweit die Volksmusik, das französische Chanson und den argentinischen Tango (Bandonéon-Verwandtschaft). Heute ist es längst auch in der Popmusik und in der zeitgenössischen Klassik zu Hause.
- Erfindung: Das Akkordeon (Affiliate-Link)¹ wurde 1829 von Cyrill Demian in Wien patentiert.
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