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Die Mandoline (Affiliate-Link)¹ ist ein kompaktes Vierspuren-Zupfinstrument (mit Doppelsaiten), das für seinen hellen, perlenden und singenden Klang weltberühmt ist.
Physik und Tonerzeugung
- Doppelchörige Saiten: Obwohl sie einer kleinen Gitarre (Affiliate-Link)¹ ähnelt, besitzt sie acht Stahlsaiten in vier Paaren (Chören).
- Stimmung: Jedes Paar ist auf exakt dieselbe Tonhöhe gestimmt – und zwar in Quinten (G-D-A-E), genau wie die Violine.
- Tremolo: Da der Ton (Affiliate-Link)¹ von Zupfinstrumenten schnell verklingt, nutzt man die Tremolo-Technik (rasantes Hin- und Hergleiten des Plektrums über die Doppelsaiten), um einen endlosen, singenden Ton (Affiliate-Link)¹ zu erzeugen.
Geschichte und Bauarten
- Bluegrass: In den 1940er Jahren machte Bill Monroe die Mandoline (Affiliate-Link)¹ zum treibenden Rhythmus (Affiliate-Link)¹- und Soloinstrument des Bluegrass.
- Barockes Italien: Entstanden im 17. und 18. Jahrhundert. Komponisten wie Vivaldi und Mozart schrieben Solowerke für sie. Die klassische neapolitanische Mandoline (Affiliate-Link)¹ besitzt einen tief gewölbten Schalenkorpus.
- Die US-Revolution (Gibson): Um 1900 revolutionierte Orville Gibson die Bauweise in den USA (A-Style und F-Style mit flacherem Korpus und geschnitzter Geigendecke).
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