Note, Tonleiter, Akkord… einfach erklärt
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Die Harfe

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Große Konzertharfe aus Holz mit goldenen Verzierungen auf einem Orientteppich
Die Harfe

Die Harfe (Affiliate-Link) ist eines der faszinierendsten, ältesten und optisch prachtvollsten Instrumente der Musikgeschichte. Ihre Ursprünge reichen über 5000 Jahre zurück bis in das alte Ägypten und Mesopotamien. Während sie rein äußerlich an die offene Form eines Flügels oder einer Orgel (Affiliate-Link) erinnert, gehört sie physikalisch zur Familie der Chordophone und ist das unangefochtene Hauptinstrument innerhalb der Gruppe der Zupfinstrumente. 

Die Tonerzeugung der Harfe (Affiliate-Link) ist von radikaler Klarheit: Für jeden einzelnen Ton (Affiliate-Link) gibt es eine eigene, frei schwingende Saite. Wird eine Saite mit den Fingerkuppen angezupft, gerät sie in Schwingung und überträgt ihre Energie direkt auf die Decke des großen, hölzernen Resonanzkörpers (Korpus), der den charakteristisch warmen, schwebenden und engelsgleichen Klang der Harfe im Raum verstärkt. Um dem Harfenisten bei bis zu 47 Saiten die Orientierung zu erleichtern, sind die Saiten farblich codiert: Alle C-Saiten leuchten in kräftigem Rot, während die F-Saiten tiefblau oder schwarz gefärbt sind. 

Das absolute mechanische Wunderwerk einer modernen Konzertharfe verbirgt sich jedoch völlig unsichtbar in ihrem Inneren. Eine Harfe (Affiliate-Link) ist eine sogenannte Doppelpedalharfe und besitzt am Fuß des Sockels exakt sieben Pedale – für jeden Ton (Affiliate-Link) der Tonleiter (Affiliate-Link) eines (C, D, E, F, G, A, H). Tritt der Harfenist ein Pedal, zieht sich ein hochkomplexes System aus feinen Ketten und Zügen im Inneren der Säule bis nach oben in den geschwungenen Hals (Kopf). Dort drehen sich winzige Metallscheiben mit kleinen Stiften gegen die Saiten und verkürzen deren schwingende Länge. Jedes Pedal kann in zwei Stufen eingerastet werden und erhöht so alle gleichnamigen Töne (Affiliate-Link) der Harfe wahlweise um einen Halbton (Affiliate-Link) oder einen Ganzton. Dadurch wird die Harfe zu einem vollkommen chromatischen Instrument, auf dem in Sekundenschnelle jede Tonart der Welt gespielt werden kann. 

Gezupft wird die Harfe (Affiliate-Link) traditionell mit den Daumen sowie den Zeige-, Mittel- und Ringfingern beider Hände – die kleinen Finger werden aufgrund ihrer Kürze und mangelnden Kraft im klassischen Harfenspiel nicht benutzt. Weltberühmt ist das Instrument für das sogenannte Arpeggio (die nach der Harfe benannte Akkordbrechung) und das hauchzarte, fließende Glissando, bei dem der Spieler mit den Händen in einer einzigen, wellenartigen Bewegung über alle Saiten gleitet und einen magischen, wellenartigen Klangteppich entfacht. 

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