Note, Tonleiter, Akkord… einfach erklärt
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Das Cembalo

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Historisches zweimanualiges Cembalo aus Holz mit bemaltem Deckel
Das Cembalo

Das Cembalo (Affiliate-Link) ist das berühmteste Tasteninstrument der Barockzeit (15. bis 18. Jahrhundert) und der wichtigste Vorläufer des modernen Klaviers.

Physik und Tonerzeugung

  • Zupf-Instrument: Anders als beim Klavier (Affiliate-Link) schlagen beim Cembalo (Affiliate-Link) keine Hämmer an die Saiten. Beim Drücken einer Taste hebt sich ein Springer mit einem kleinen Kiel (früher Vogelfeder, heute Kunststoff), der die Saite im Vorbeigleiten mechanisch zupft.
  • Keine Anschlagdynamik: Da die Saiten immer gleich stark gezupft werden, ist das Instrument nicht lautstärkedynamisch über den Anschlag steuerbar.
  • Manuale und Register: Um dennoch Klangabstufungen zu erzeugen, besitzen viele Cembali zwei Manuale und Registerzüge, mit denen zusätzliche Saitenreihen (auch in anderen Oktavlagen) hinzugeschaltet werden können.

Optik und Geschichte

  • Renaissance: Im späten 18. Jahrhundert vom Hammerklavier verdrängt, erlebte das Cembalo (Affiliate-Link) im 20. Jahrhundert durch die historische Aufführungspraxis eine weltweite Rückkehr in die Konzerthäuser.
  • Tastenfarben: Historische Instrumente haben oft „vertauschte“ Tastenfarben (schwarze Untertasten aus Ebenholz, helle Obertasten aus Knochen/Elfenbein).
  • Edles Statussymbol: Als Kunstwerke des Adels wurden die Innenseiten der Deckel oft prachtvoll mit Gemälden verziert.

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