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Die Celesta (vom franz. céleste = „himmlisch“) ist ein magisches Instrument, das die flinke Spielweise einer Klaviatur (Affiliate-Link)¹ mit dem feinen Klang eines Glockenspiels verbindet.
Physik und Bauweise
- Schlagidiophon: Äußerlich wie ein kleines Klavier (Affiliate-Link)¹ gespielt, schlagen im Inneren kleine Filzhämmerchen auf präzise gestimmte Klangplatten aus Stahl (statt auf Saiten).
- Holzresonatoren: Unter jeder Stahlplatte befindet sich ein exakt berechneter Hohlkörper-Resonator aus Buchenholz, der den Ton (Affiliate-Link)¹ verstärkt und ihm seine Wärme verleiht.
- Das Pedal: Ein Dämpferpedal am Boden sorgt für lang schwebende, geheimnisvolle Nachklänge.
Geschichte
- Moderne: Bis heute ist sie das magische Instrument für märchenhafte Orchesterklänge (wie z. B. im Hauptthema der Harry Potter-Filme).
- Erfindung: Die Celesta wurde 1886 von dem Pariser Orgel (Affiliate-Link)¹- und Harmoniumbauer Auguste Mustel patentiert.
- Der Durchbruch: Pjotr Iljitsch Tschaikowski war sofort verzaubert und setzte sie für den berühmten Tanz der Zuckerfee in seinem Ballett Der Nussknacker ein.
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