Note, Tonleiter, Akkord… einfach erklärt
Note, Tonleiter, Akkord… einfach erklärt

Die Bratsche (Viola)

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Eine Bratsche liegt in einem geöffneten, blau gefütterten Koffer auf einem Tisch
Die Bratsche

Die Bratsche (Affiliate-Link) ist das nächsttiefere Streichinstrument oberhalb des Violoncellos und bildet das klangliche Bindeglied zwischen den hohen Geigen und den tiefen Streichern.

Bauweise und Akustik (Der akustische Kompromiss)

Die Bratsche (Affiliate-Link) gleicht im Aufbau der Violine, ist jedoch etwas größer (Korpuslänge meist zwischen 38 und 43 cm).

  • Akustischer Kompromiss: Um rein physikalisch perfekt auf ihre tiefe Stimmung abgestimmt zu sein, müsste der Resonanzkörper der Bratsche (Affiliate-Link) deutlich größer sein (was sie unspielbar für die Kinn-Haltung machen würde).
  • Klangfarbe: Durch diesen leicht zu kleinen Resonanzraum erhält die Bratsche (Affiliate-Link) ihren charakteristischen, warmen und etwas dunkleren Klang, der in der Höhe leicht nasal und in der Tiefe melancholisch wirkt.

Stimmung und Notation

Altschlüssel
C-Dur im Altschlüssel

Geschichte und Verwendung

Die Viola entstand im 16. Jahrhundert in Norditalien parallel zur Violine. Während sie im Barock und der Klassik oft als reines Harmonie-Füllinstrument diente, schufen Komponisten der Romantik und Moderne (wie Brahms, Schumann oder Paul Hindemith) eigenständige Sololiteratur für das Instrument. Sie ist fester Bestandteil des Streichquartetts und des Sinfonieorchesters.

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