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C-Dur – gespielt von einem Kontrabass. Musiknotation mit 8 Noten. Schlüssel: Bassschlüssel. Taktart: 4/4. Verwendete Noten: C in der kleinen Oktave (Viertel), D in der kleinen Oktave (Viertel), E in der kleinen Oktave (Viertel), F in der kleinen Oktave (Viertel), G in der kleinen Oktave (Viertel), A in der kleinen Oktave (Viertel), H in der kleinen Oktave (Viertel), C in der eingestrichenen Oktave (Viertel).
Der Kontrabass (Affiliate-Link)¹ ist das größte und am tiefsten klingende Streichinstrument im Orchester. Er bildet das unersetzliche Fundament des Klangkörpers.
Besonderheit der Notation
- Transposition: Der Kontrabass (Affiliate-Link)¹ klingt in der Realität exakt eine Oktave tiefer, als er im Bassschlüssel (Affiliate-Link)¹ notiert ist.
Bauweise und Anatomie
Mit einer Höhe von oft über 1,80 m unterscheidet sich der Kontrabass (Affiliate-Link)¹ in einigen Punkten von der Violinfamilie:
- Haltung: Er wird im Stehen oder auf einem hohen Hocker sitzend gespielt. Ein massiver Metallstachel am unteren Ende stützt das Gewicht ab.
- Schultern: Die Schultern des Korpus fallen am Halsansatz stark ab. Das ist reine Ergonomie, damit der Musiker die hohen Lagen auf dem Griffbrett überhaupt erreichen kann.
- Korpus: Häufig besitzt er einen flachen (statt gewölbten) Boden – ein Erbe der historischen Gamben.
Stimmung und Tonerzeugung
- Stimmung: Im Gegensatz zu den anderen Streichern wird der Kontrabass (Affiliate-Link)¹ traditionell in Quarten gestimmt (E1−A1−D−G).
- Tonerzeugung: Die dicken, langen Stahlsaiten werden entweder mit einem kürzeren, schweren Bogen gestrichen (Arco) oder mit den Fingern kräftig gezupft (Pizzicato).
Geschichte und Verwendung
Der Kontrabass (Affiliate-Link)¹ nimmt eine Sonderstellung ein, da er Merkmale der Violine und der historischen Gambenfamilie (Viola da gamba) vereint.
- Jazz & Popularmusik: Im 20. Jahrhundert wurde der Kontrabass (Affiliate-Link)¹ zum prägenden Instrument im Jazz, Blues und Rockabilly (z. B. durch die Walking-Bass-Technik).
- Klassik: Seit dem Barock (als Fundament im Basso Continuo) ist er im Orchester unverzichtbar. Im 19. Jahrhundert etablierten Virtuosen wie Domenico Dragonetti ihn auch als Soloinstrument.
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