Note, Tonleiter, Akkord… einfach erklärt
Note, Tonleiter, Akkord… einfach erklärt

Das Tenorhorn und das Bariton

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Tenorhorn und Bariton aus Messing auf einem Holzständer in einem Musikzimmer.
Tenorhorn (links) und Bariton (rechts)

Tenorhorn und Bariton (Affiliate-Link) sind eng miteinander verwandt und bilden das melodische Herzstück in der traditionellen und modernen Blasmusik.

Bauweise und Verwandtschaft

  • Bügelhörner: Beide Instrumente gehören wegen ihrer stark konischen Mensur zur Familie der Bügelhörner (und historisch zu den Saxhörnern von Adolphe Sax).
  • Der Unterschied: Das Bariton (Affiliate-Link) besitzt eine spürbar weichere, breitere Mensur und klingt in den tiefen Registern satter und voluminöser. Das Tenorhorn ist etwas schlanker gebaut und spricht in den Höhen leicht an.
  • Tonerzeugung: Gespielt mit einem tiefen Kessel- oder Trichtermundstück erzeugen sie einen ungemein weichen, warmen und runden Klang.

Akustik und das „Bassflügelhorn“

  • Die Oktave: Da das Tenorhorn eine gestreckte Rohrlänge von knapp drei Metern hat (ca. doppelt so lang wie ein Flügelhorn (Affiliate-Link)), klingt es bei gleicher Griffweise exakt eine Oktave tiefer.
  • Funktion: In Blasorchestern oktaviert das Tenorhorn oft die Melodie des Flügelhorns nach unten, was dem Sound enorme Tiefe verleiht. Deshalb wurde es früher auch als „Bassflügelhorn“ bezeichnet.

Verwendung

Ausgestattet mit drei oder vier Ventilen sind sie die wendigen Melodieträger der Blasmusik (z. B. in der böhmischen Musik oder in sinfonischen Blasorchestern).

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