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Die Laute (Affiliate-Link)¹ ist das edelste Zupfinstrument des Mittelalters und der Renaissance und gilt als historischer Vorläufer der modernen Gitarre (Affiliate-Link)¹.
Physik und Bauweise
- Die Muschel: Statt eines flachen Korpus besitzt die Laute (Affiliate-Link)¹ eine tief gewölbte, halbbirnenförmige Rückseite, die aus zahlreichen dünnen Holzspänen (aus Edelhölzern) zusammengesetzt ist.
- Die Rosette: Die hauchdünne Fichtenholzdecke besitzt kein offenes Schallloch, sondern ein kunstvoll in das Holz geschnitztes Gitterornament (Rosette).
- Abgeknickter Wirbelkasten: Der Wirbelkasten am oberen Ende knickt im 90-Grad-Winkel nach hinten ab, was für optimalen Saitendruck am Sattel sorgt.
Geschichte
- Renaissance: Im 18. Jahrhundert von lauteren Instrumenten verdrängt, wird sie heute im Rahmen der historischen Aufführungspraxis wieder intensiv gespielt.
- Ursprung: Die europäischen Laute (Affiliate-Link)¹ stammt von der arabischen Kurzhalslaute Oud ab, die im Mittelalter über Spanien und die Kreuzzüge nach Europa gelangte.
- Blütezeit: Im 16. und 17. Jahrhundert war sie das absolute Mode- und Hofinstrument (berühmt u. A. durch den Komponisten John Dowland).
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