Note, Tonleiter, Akkord… einfach erklärt
Note, Tonleiter, Akkord… einfach erklärt

Tonart eines Musikstückes bestimmen

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In der Praxis stellt sich für viele Musikerinnen und Musiker oft die grundlegende Frage, in welcher konkreten Tonart ein vorliegendes Werk geschrieben ist und ob es sich dabei um eine Dur- oder eine Molltonart handelt.
Eine zu 100 % richtige und zweifelsfreie Aussage darüber, ob ein Stück tatsächlich in Moll oder in Dur verfasst wurde, lässt sich allein durch das bloße Anschauen des Notenblattes allerdings nicht immer auf den ersten Blick machen.
Am leichtesten und schnellsten gelingt die Analyse meistens, wenn man sich gezielt den allerletzten Ton (Affiliate-Link) oder den Schlussakkord eines Stückes anschaut. Dieser markante Schlusston entspricht in den meisten Fällen nämlich dem eigentlichen Grundton (der Tonika). Zusammen mit den am Zeilenanfang stehenden Vorzeichen bildet dieser Grundton die gesuchte Tonart. Wenn beispielsweise genau ein Kreuz (Affiliate-Link) als Vorzeichen gesetzt ist und der letzte Ton ein G ist, deutet dies direkt auf G-Dur hin. Haben wir hingegen dasselbe einzelne Kreuz, aber der Schlusston ist ein E, handelt es sich um die parallele Tonart E-Moll. Ein Stück kann manchmal aber auch auf einem ganz anderen Ton enden – also eben nicht direkt auf dem erwarteten Grundton. In einem solchen Fall müsste man sich das Stück zumindest einmal aufmerksam anhören und dann rein vom klanglichen Gesamteindruck her entscheiden, ob es eher nach Dur (oft hell und klar) oder nach Moll (oft weich oder melancholisch) klingt. Wenn man diesen klanglichen Charakter erst einmal herausgehört hat, kann man die genaue Tonart anschließend wieder ganz einfach mit Hilfe der Vorzeichen bestimmen.

Siehe auch: Der Quintenzirkel

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