Note, Tonleiter, Akkord… einfach erklärt
Note, Tonleiter, Akkord… einfach erklärt

Der Dominantseptakkord im Detail

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.

Der häufigste Septakkord ist der Dominantseptakkord (oft einfach als Septakkord oder 7er-Akkord (Affiliate-Link) bezeichnet, Bsp. G7).

Er besteht aus einem Dur-Dreiklang (Affiliate-Link) mit einer aufgesetzten kleinen Terz (das Rahmenintervall ist eine kleine Septime). Das Besondere an ihm ist, dass er eine enorme innere Spannung besitzt und zwingend zur Auflösung in den Tonika-Dreiklang drängt. Diesen Effekt nutzt man in der Begleitung (Kadenzen) extrem häufig.

Beispiel in C-Dur

Dominantseptakkord G7
Dominantseptakkord (G7) in C-Dur

In einem Stück, das in C-Dur geschrieben ist, bauen wir den Dominantseptakkord auf dem G auf, da dieser Ton (Affiliate-Link) die 5. Stufe (die Dominante) bildet:

  1. Wir nehmen den normalen G-Dur-Dreiklang (Affiliate-Link): G – H – D (große Terz, kleine Terz).
  2. Wir setzen auf das D noch eine kleine Terz drauf: ein F.
  3. Damit haben wir unsere kleine Septime zwischen G und F – fertig ist der Dominantseptakkord G7.

Dieser G7 will sich nun direkt in die Tonika, also den Zielakkord C-Dur, auflösen.

Der Dominantseptakkord in Moll

Dominantseptakkord
Dominantseptakkord (E7) in a-Moll mit Leitton (Gis)

Den Dominantseptakkord kann man auch in Moll-Tonarten verwenden, allerdings nur auf Basis der harmonischen Moll-Tonleiter (Affiliate-Link)!

(Hinweis: Würde man stattdessen einen reinen Moll-Dreiklang (Affiliate-Link) mit einer Septime versehen, entsteht kein Dominantseptakkord, sondern ein normaler Mollseptakkord wie z.B. Am7).

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3 Gedanken zu “Der Dominantseptakkord im Detail”