

Die Klarinette (Affiliate-Link)¹ gehört zu den wichtigsten Holzblasinstrumenten und zeichnet sich durch ein extrem breites Klangspektrum aus – von dunkel und samtig in der Tiefe bis hell und durchdringend in der Höhe.
Tonerzeugung und Physik
Im Gegensatz zur Querflöte (Affiliate-Link)¹ ist die Klarinette (Affiliate-Link)¹ ein Einfachrohrblattinstrument:
- Mundstück und Blatt: Auf dem schnabelförmigen Mundstück ist ein einzelnes feines Rohrblatt aus Schilf befestigt.
- Schwingung: Die Atemluft versetzt das Blatt in Schwingung, welche die Luftsäule im zylindrischen Holzrohr (traditionell Grenadill) zum Klingen bringt.
- Duodezime-Überblasen: Eine physikalische Besonderheit der Klarinette (Affiliate-Link)¹ ist, dass sie nicht in die Oktave, sondern in die Duodezime (Oktave + reine Quinte) überbläst. Das erfordert ein eigenes Griffkonzept.
Geschichte
Die Klarinette (Affiliate-Link)¹ wurde um 1700 in Nürnberg von Johann Christoph Denner entwickelt, der das barocke Chalumeau durch eine Daumenklappe erweiterte. Der Name leitet sich von ihrem hellen, trompetenartigen Register (Clarino) ab. Wolfgang Amadeus Mozart verhalf ihr durch zahlreiche Werke (u. A. das Klarinettenkonzert KV 622) zum Durchbruch im Orchester. Im 20. Jahrhundert wurde sie zudem zum Leitinstrument des Swing und Jazz (z. B. Benny Goodman).
Die Bassklarinette
Die Bassklarinette ist die große Schwester der Sopranklarinette und klingt eine Oktave tiefer.
- Haltung: Wegen des Gewichts wird sie meist im Sitzen gespielt und oft über einen Stützstachel oder einen Tragegurt entlastet. Sie verbindet die agile Klappenmechanik der Klarinette (Affiliate-Link)¹ mit einem warmen, sonoren Bassfundament.
- Bauform: Um die tiefen Töne (Affiliate-Link)¹ zu ermöglichen, ist sie länger gebaut und besitzt einen charakteristischen, gebogenen Metallhals sowie einen aufwärts gebogenen Metallschallbecher.
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