Note, Tonleiter, Akkord… einfach erklärt
Note, Tonleiter, Akkord… einfach erklärt

Die Oboe und das Englischhorn

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Eine Oboe und ein Englischhorn liegen überkreuzt auf einem braunen Samttuch.
Die Oboe (oben) und das Englischhorn (unten)

Die Oboe (Affiliate-Link) und das Englischhorn gehören zu den ausdrucksstärksten Doppelrohrblattinstrumenten im Orchester.

Tonerzeugung und Physik

Das Englischhorn (Cor anglais)

  • Lage: Die größere Alt-Variante der Oboe (Affiliate-Link) klingt eine reine Quinte tiefer.
  • Besonderheit: Das Rohrblatt wird auf einen leicht gebogenen S-Bogen gesteckt.
  • Der Liebesfuß: Der charakteristische, birnenförmige Schallbecher am Ende des Instruments (der „Liebesfuß“) wirkt als Resonanzraum und sorgt für den typisch weichen, gedeckten und elegischen Klang.
  • Name: Der Name leitet sich nicht von England ab, sondern vom französischen cor anglé („abgewinkeltes Horn“), das im Laufe der Zeit fälschlicherweise zu cor anglais (englisches Horn) wurde.

Verwendung

Beide Instrumente werden wegen ihrer tiefen, melancholischen und ausdrucksstarken Klangfarbe seit der Barockzeit als prägende Soloinstrumente in der klassischen Musik, in der Kammermusik und im Sinfonieorchester eingesetzt.

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4 Gedanken zu “Die Oboe und das Englischhorn”