Note, Tonleiter, Akkord… einfach erklärt
Note, Tonleiter, Akkord… einfach erklärt

Drei Töne erklingen, ein dreitöniger Akkord entsteht: der Dreiklang

Wie im vorherigem Kapitel schon erklärt, sind Akkorde Zusammenklänge von mehr als zwei Tönen. Bei den Dreiklängen erklingen, wie der Name uns schon verrät, drei Töne gleichzeitig.
Es gibt zwei Hauptunterschiede: Ein Moll Dreiklang und ein Dur Dreiklang.

Der Dur Dreiklang

Er klingt, genauso wie eine Dur-Tonleiter, fröhlich und hat folgenden Aufbau:

1. und 2. Ton: große Terz
2. und 3. Ton: kleine Terz

Diese Tonstellung nennt man Grundstellung. Diese Grundstellung lässt sich verändern, indem man immer den untersten Ton eine Oktave nach oben stellt. So entsteht zuerst die sog. 1. Umkehrung und aus ihr dann die 2. Umkehrung:

Der Moll Dreiklang

Er klingt, genauso wie eine Moll-Tonleiter, traurig und hat folgenden Aufbau:

1. und 2. Ton: kleine Terz
2. und 3. Ton: große Terz

Auch diese Tonstellung nennt sich wieder Grundstellung. Aus ihr lassen sich, wie auch bei den Dur Dreiklängen, wieder die 1. und 2. Umkehrung bilden:

Verminderter und übermäßigter Dreiklang

Zu diesen konsonanten (also sich nicht beißenden, ruhenden) Moll und Dur Dreiklängen gibt es auch zwei dissonante (also sich beißende, unruhige) Dreiklangsformen:

Der verminderte Dreiklang besteht aus zwei kleinen Terzen. Der Rahmenintervall (die beiden äußeren Töne) bildet eine verminderte Quinte.
Der übermäßigte Dreiklang besteht aus zwei großen Terzen. Hier bildet das Rahmenintervall eine übermäßigte Quinte.

Siehe auch: ÜbungsprogrammIntervalle

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18 Gedanken zu “Drei Töne erklingen, ein dreitöniger Akkord entsteht: der Dreiklang”