Note, Tonleiter, Akkord… einfach erklärt
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Ursprung unserer C-Dur Tonleiter

Ghettogong
 Ghettogong
(@Ghettogong)
Gast

Weiß jemand woher die Bezeichnungen unserer Töne in unserem Sprachraum stammen?

Beispiel C-Dur

C D E F G A H C

Im romanischen Raum lautet die C-Dur Tonleiter

DO RE MI FA SOL LA SI DO (oder UT)

Hierzu habe ich den Ursprung herausgefunden:

Guido d‘Arezzo, ein italienischer Benediktiner (995 – 1050) hat sie aus der Hymne an Johannes den Täufer von Paul Diacre (ca. 725 - 800) abgeleitet:

UT queant laxis
REsonare fibris
MIra gestorum
FAmuli tuorum
SOLve polluti
LAbii reatum
Sancte Johannes

das heißt übersetzt: Damit deine Getreuen mit allen Fasern (ihrer Seelen) die Wunder des Lebens besingen,
Reinige ihre beschmutzen Lippen (von der Sünde), heiliger Johannes

Die Bedeutungen

UTerus / DOminus
REgina astris
MIxtus orbis
FAtum
SOL
LActeus orbis
SIdereus orbis

übersetzt:

Das Tor der fleischlichen Geburt / Das Absolute
Der Mond
Die Erde
Die Planeten
Die Sonne
Die Milchstraße
Alle Welten

Welchen Ursprung haben die Bezeichnungen unserer Töne?

Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 16. März 2022 21:45
LAS
 LAS
(@las)
New Member

International: A, B, C, D, E, F, G, ... A, also alphabetisch, acht Noten, eine Oktave (wie der lat. Name schon sagt).

Deutsch: H an Stelle B durch Übertragungsfehler beim Abschreiben damals im Kloster: "h" ist ähnlich dem "b".

Warum C-Dur als "Standard"? Weil C-Dur keine Vorzeichen hat: C, D, E, F, G, A, B (H, nur im deutschen und im slawischen Sprachraum, meine ich).

AntwortZitat
Veröffentlicht : 11. Juni 2022 22:08

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